Unsere „Willkommenklassen-Schüler*innen

Schüler und Schülerinnen, die erst kurz in Deutschland sind und daher auf Grund ihres Sprachstandes dem Regelunterricht noch nicht hinreichend folgen können, werden vom Schulamt des Bezirks sogenannten Willkommensklassen zugewiesen.

Nach unseren Erfahrungen lernen Grundschüler jedoch die neue Sprache schnell und intuitiv, wenn sie häufig im Kontakt mit ihren deutschsprachigen Mitschüler*innen sind. Deshalb haben wir uns entschlossen, die Willkommensschüler*innen sofort den Regelklassen zuzuweisen. So nehmen sie ab dem Schuleintritt an den Aktivitäten einer Regelklasse teil, sie lernen gemeinsam mit Gleichaltrigen und lernen die Unterrichtsfächer und deren Inhalte kennen. Parallel erhalten sie eine intensive sprachliche Förderung von unseren erfahrenen Kolleg*innen.

Abhängig vom Eingangstest erhalten die Kinder ihre DaZ-Ausbildung allein oder in einer Kleingruppe. Dafür haben die Lehrerinnen einen Raum passend hergerichtet und entsprechendes Material bestellt. Außerdem begleiten die Lehrerinnen die Willkommensschüler*innen zeitweise im Fachunterricht. So können die Kinder am selben Thema arbeiten wie ihre Klasse, an Experimenten teilnehmen und sich ins Unterrichtsgeschehen einbringen. Auch hilft ihnen die Anwesenheit im Fachunterricht, sich auf den vollständigen Übergang in den Regelbetrieb vorzubereiten.

Wir danken unseren beiden Kolleginnen für die flinke Erstellung eines Konzeptes für die Arbeit mit den Willkommensschüler*innen. Dank der Bürgerstiftung Berlin werden sie zur Zeit über das Programm „Lernbrücken“ von zwei Freiwilligen unterstützt.

 

 

I. Gniwotta (Schulleiterin)